Das junge Filmkollektiv GENERATION TOCHTER plant seinen 2. Drehblock in Hohenbrünzow

von | 27. Januar 2021 | 0 Kommentare

Eine Gruppe aus jungen Filmemacher*innen plant einige Drehtage ihres Filmprojektes, welches von feministischem und ästhetischem Anspruch geprägt ist, im Demminer Land abzudrehen. Als Standort dient dafür der ansässige Atelier 17111 e.V., der bereits Workshops und andere Kulturveranstaltungen, wie die Sommerakademie, anbieten konnte. Der Atelier 17111 e.V. fungiert hier als Gastgeber und unterstützt das Kollektiv unteranderem bei der Vernetzung in der Region.


Das Ziel ist es, einen abendfüllenden Spielfilm zu drehen, den es so im deutschsprachigen Raum noch nicht gegeben hat – eine Emanzipations- und Liebesgeschichte, erzählt als Actionthriller. Das besondere dabei ist, dass nicht wie gewohnt Männer die Hauptrollen übernehmen, sondern Frauen vor, sowie hinter der Kamera gestärkt werden. Der feministische Anspruch soll insbesondere Frauen ermöglichen, umfangreiche Erfahrungen zu sammeln um es später leichter im Berufseinstieg zu haben, denn Frauen sind in der Filmbranche bisher strukturell unterrepräsentiert.


Es geht um Clara, 17, die seit Jahren im Berliner Untergrund, gemeinsam mit ihrer Mutter Dagmar lebt, einer gesuchten, ehemaligen RAF-Terroristin. Die Mutter finanziert das Leben der beiden durch Überfälle. Als einer der Überfälle schiefgeht, müssen die beiden fliehen. Und zwar raus aufs Land, in diesem Falle Hohenbrünzow!


Bisher finanziert wurde das Projekt durch Förderungen, Kooperationen und eine Crowdfunding-Kampagne, die noch bis zum 04. Februar läuft und bei der das Kollektiv auf jeden Fall noch Unterstützung braucht! Über die Plattform Startnext können Unterstützer*innen für das Projekt spenden. Ab einem Spendenbetrag von 15 Euro gibt es die ersten „Dankeschöns“, die mit Postkarten vom Set beginnen und bis zur Nennung als Executive Producer bei einem Beitrag von 1.000 Euro reichen.
https://www.startnext.com/generationtochter

Dort gibts es außerdem Einblicke vom ersten Drehblock, der im November in Wannsee, Berlin stattfand. Wenn alles gut geht, sollen also im März 30 motivierte, junge Filmemacher*innen anreisen. Noch gebraucht werden Unterkünfte, Statist*innen und vor allem finanzielle Unterstützer*innen!

Die aktuelle Situation stellt für ein solches Vorhaben natürlich eine besondere Herausforderung dar, diese wird aber dank einer Hygienebeauftragten und einem ausgefeilten Konzept gut gemeistert. Am Set werden alle Maßnahmen eingehalten und so das Ansteckungsrisiko möglichst gering gehalten.

Zu finden ist das Projekt auf allen gängigen Sozialen Medien, sowie der eigenen Website: https://generation-tochter.de. Schaut auch gerne beim Atelier vorbei: https://atelier17111.com

Bild: Finnegan Godenschweger | „Vorbereitungen für Claras ersten Raubüberfall: Beim Schießtraining nähern sich Mutter und Tochter einander vorsichtig an.“

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